Fachbegriff:

Kooperative Ausbildung

Beschreibung

Die kooperative Ausbildung ist eine Form der ­ außerbetrieblichen Ausbildung

a) für behinderte Menschen:

Diese Ausbildungsformen finden in Kooperation mit Bildungsträgern statt, die auf die ­ Berufsausbildung behinderter Menschen spezialisiert sind. Das sind zum Beispiel Berufsbildungswerke in unterschiedlicher Trägerschaft oder die Bildungswerke der Wirtschaft.

Der ­ Auszubildende schließt dabei den ­ Berufsausbildungsvertrag mit dem Bildungsträger ab. Dieser übernimmt den theoretischen Teil der Ausbildung. Die praktische Ausbildung findet teilweise oder ganz im Betrieb statt.
Der ­ Ausbildungsbetrieb schließt dazu einen Kooperationsvertrag mit dem Bildungsträger ab.

b) für Benachteiligte:

Die ­ Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter bieten ausbildungswilligen Jugendlichen, die erfolgreich eine ­ Berufsvorbereitung durchlaufen haben und die aufgrund von Lernbeeinträchtigungen oder sozialer ­ Benachteiligung bzw. trotz intensiver Bewerbungsanstrengungen bisher keinen betrieblichen Ausbildungsplatz gefunden haben, die Möglichkeit der Berufsausbildung in kooperativer Form an. Ausbildungsreife, Berufseignung und Vermittelbarkeit sind Voraussetzungen für eine solche Förderung. Die Auszubildenden beginnen ihre Ausbildung im ersten Lehrjahr in außerbetrieblicher Form am 01.09. eines jeden Jahres. Durch die Förderung im ersten Ausbildungsjahr sollen die Jugendlichen in der Regel soweit an die betrieblichen Abläufe gewöhnt werden, dass die Ausbildung ab dem zweiten Ausbildungsjahr im Betrieb fortgesetzt werden kann

Weiterführende Information